Ein etwas anderer Feuerwehrdienst stand Mittwochabend für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Beckeln auf dem Programm. Im Maislabyrinth der Familie Garms in Iserloy (Gemeinde Dötlingen) wurde die Orientierung unter besonderen Bedingungen trainiert. Hier wurden Trupps mit und ohne umluftunabhängigem Atemschutzgerät nacheinander in das weitläufige Labyrinth geschickt. Die acht Atemschutz-Trupps (16 Personen) mussten auf Ihrem Weg die sieben Stationen des „Kolben-Kobold-Quiz“ finden und die Lösungen zu dort gezeigten Wimmelbildern auf einen Antwortbogen eintragen. Außerdem musste vor oder nach dem Labyrinth noch ein Fragebogen mit 16 Fragen aus dem Atemschutzgeräteträgerlehrgang Niedersachsen beantworten. Auch vier Trupps ohne Atemschutz mussten im Labyrinth den Kolben-Kobold bezwingen. Ihnen wurden außerdem 16 Fragen aus dem Truppmitgliedlehrgang Niedersachsen gestellt. Am Ende wurde die benötigte
Zeit im Labyrinth gemessen, für richtig beantwortete Fragen gab es eine Zeitgutschrift. Die jeweiligen Sieger bekamen ein kleines Präsent.
Für die Sicherheit sorgte eine ständige Funkverbindung sowie eine Drohne, die die Trupps aus der Luft überwachte, um in einem Notfall sofort reagieren zu können. Die Atemschutzträger konnten durch diesen Dienst ihre jährliche Einsatzübung und die theoretische Unterweisung gleichzeitig absolvieren. Für diesen Dienst konnte Dank der Unterstützung der FTZ Ganderkesee zusätzlich auf Übungs-Atemschutzgeräte zurückgegriffen werden. Nach einer kurzen Besprechung des Dienstes gab es noch eine kleine Stärkung (Frikadellen und Baguette). Insgesamt haben 25 Feuerwehrmitglieder an diesem Dienst teilgenommen.
Die Feuerwehr Beckeln bedankt sich herzlich bei Familie Garms für die Bereitstellung des Maislabyrinths.
