Datum: 4. November 2026 um 3:47 Uhr
Alarmierungsart: Vollalarm
Einsatzart: Brandeinsatz
Einsatzort: A1, Fahrtrichtung Osnabrück
Einheiten und Fahrzeuge:
- Groß Ippener: Florian Oldenburg-Land 14-21-3, Florian Oldenburg-Land 14-45-3, Florian Oldenburg-Land 14-17-3
- Harpstedt: TLF 16/25, Florian Oldenburg-Land 14-48-4, Florian Oldenburg-Land 14-52-4, Florian Oldenburg-Land 14-17-4
Einsatzbericht:
n der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es auf der Autobahn 1 zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Groß Ippener im Baustellenbereich zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Lkw kollidierte zunächst mit einem abgestellten Container und anschließend mit einem Bagger. Infolge der Kollision geriet der Lkw in Vollbrand. Auch der Bagger wurde durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen.
Gegen 3:48 Uhr gingen bei der Leitstelle Oldenburg und der Polizei Notrufe über den Unfall ein. Der Fahrer des Lkw konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug retten, erlitt dabei jedoch Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst versorgt.
Die Leitstelle alarmierte zunächst die Feuerwehren Groß Ippener und Harpstedt. Zusätzlich wurden die Feuerwehren Groß Mackenstedt und Brinkum aus der Gemeinde Stuhr im Landkreis Diepholz alarmiert, die für den betroffenen Autobahnabschnitt zuständig sind. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Harpstedt und Groß Ippener fuhren über die Baustellenzufahrt direkt in das Baufeld ein.
Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Groß Ippener wurde gemeldet, dass der Lkw in Vollbrand stand. Unverzüglich wurde ein erster Löschangriff aufgebaut und die Brandbekämpfung eingeleitet. Das Feuer griff auch auf den Bagger über, der ebenfalls in Brand geriet.
Um die Löscharbeiten effektiv durchführen zu können, wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. Die Feuerwehren Groß Ippener und Harpstedt übernahmen die Brandbekämpfung von einer Seite, während die Feuerwehren der Gemeinde Stuhr von der gegenüberliegenden Seite vorgingen.
Der Lkw hatte Mehl geladen und brannte vollständig aus. Nach etwa eineinhalb Stunden konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend begannen die umfangreichen Nachlöscharbeiten.
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der drei Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei vor Ort.
