Datum: August 1, 2020 
Alarmzeit: 12:29 pm Uhr 
Alarmierungsart: Vollalarm 
Art: Brandeinsatz 
Einsatzort: Colnrade, Hauptstraße 
Fahrzeuge: Florian Oldenburg-Land 14-21-1, Florian Oldenburg-Land 14-43-1, Florian Oldenburg-Land 14-17-1, Florian Oldenburg-Land 14-21-2, Florian Oldenburg-Land 14-45-2, Florian Oldenburg-Land 14-17-2 
Weitere Kräfte: Feuerwehr Düngstrup, Feuerwehr Goldenstedt, Feuerwehr Wildeshausen, FTZ LK Oldenburg 


Einsatzbericht:

Ein Dachstuhlbrand löste am Samstagmittag einen Großeinsatz der Feuerwehren in Colnrade aus. Um 12:31 wurden zunächst die Feuerwehren Colnrade, Düngstrup und die Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen mit dem Stichwort “Dachstuhlbrand“ alarmiert. Bei Eintreffen des Gemeindebrandmeister schlugen die Flammen bereits aus dem Dachstuhl. Umgehend wurde ein erster Löschangriff mit einem Atemschutztrupp im Innenangriff durchgeführt. Über die Wildeshauser Drehleiter wurde anschließend ein zweiter Löschangriff aus dem Korb vorgenommen. Um eine ausreichende Wasserversorgung an der Einsatzstelle sicherzustellen wurde eine Schlauchleitung von einem Unterflurhydranten und zwei Schlauchleitungen von der naheliegenden Hunte aufgebaut. Aufgrund der Vielzahl an benötigten Atemschutzgeräteträgern wurde zeitnah die Feuerwehr Beckeln nachgefordert. Nachdem das Feuer weitestgehend gelöscht war, wurde über die Drehleiter sowie über Steckleitern die Dachhaut weiter geöffnet um gezielter an die Glutnester zu gelangen. Parallel dazu gingen weitere Trupps im Innenangriff vor um von dort an die Glutnester zu gelangen. Nachdem die meisten eingesetzten Atemschutztrupps aufgebraucht waren, wurde die Feuerwehr Goldenstedt mit Atemschutzgerätträgern nachalarmiert.Neben den Einsatzkräften der Feuerwehr, war die SchnellEinsatzGruppe der Malteser Wildeshausen alarmiert, um den Einsatzkräfte kühle Getränke zu reichen, welche aufgrund den schwülen Sommerlichen Temperaturen erforderlich waren.Positiv zu vermerken ist gewesen, das ein Nachbar den Einsatzkräften ebenfalls Kaltgetränke zur Verfügung gestellt hatte.Um die verbrauchten Atemluftflaschen auszutauschen wurde der Gerätewagen-Atemschutz von der Feuerwehrtechnischen Zentrale hinzugerufen.Im Einsatz waren 86 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen.