Am vergangenen Freitagabend versammelten sich die Einsatzkräfte der Feuerwehren der Samtgemeinde Harpstedt in der Delmeschule, um die Hochwassermedaille für ihren Einsatz während des Winterhochwassers 2023/2024 im Landkreis Oldenburg entgegenzunehmen.
Insgesamt 156 Kameradinnen und Kameraden hatten während der Feiertage ihre Freizeit geopfert, um dort zu helfen, wo Unterstützung dringend benötigt wurde. Zunächst waren zahlreiche Einsatzkräfte in Wildeshausen im Einsatz, um Sandsäcke zu befüllen. Mit der weiteren Zuspitzung der Hochwasserlage verlagerte sich der Schwerpunkt nach Sandkrug und Wardenburg, wo ein hoher Personalbedarf bestand. Über mehrere Tage hinweg rückten die Einsatzkräfte der sechs Ortsfeuerwehren aus, füllten unzählige Sandsäcke in Wardenburg und unterstützten zudem die Einsatzleitung in Sandkrug.
Nach knapp zwei Jahren hatte die Samtgemeinde Harpstedt nun zu einer Feierstunde eingeladen, um dieses Engagement angemessen zu würdigen. 131 Einsatzkräfte folgten der Einladung von Samtgemeindebürgermeister Yves Nagel. Zudem nahmen Mitarbeiterinnen des Ordnungsamtes sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik an der Veranstaltung teil.
In seiner kurzen Ansprache dankte Nagel den Feuerwehrmitgliedern für ihren aufopferungsvollen Einsatz während der Hochwasserlage. Anschließend überreichte Gemeindebrandmeister Nico Sparkuhl stellvertretend für alle Mitglieder der Ortsfeuerwehren die Hochwassermedaille an jeweils eine Einsatzkraft aus den Ortswehren: Patrick Erdmann (Beckeln), Uwe Bahrs (Colnrade), Sebastian Hohnholz (Groß Ippener), Christoph Windhusen (Harpstedt), Bernd Lehmkuhl (Kirch- und Klosterseelte) sowie Christian Kügel (Prinzhöfte).
Nach der Verleihung klang der Abend in geselliger Runde bei Bratwurst, Nackensteak und Pommes sowie kühlen Getränken aus.
