Datum: 27. August 2020 um 3:03
Alarmierungsart: Vollalarm
Einsatzart: Verkehrsunfall
Einsatzort: A1, Fahrtrichtung OS
Fahrzeuge: Florian Oldenburg-Land 14-21-3, Florian Oldenburg-Land 14-45-3, Florian Oldenburg-Land 14-17-3, Florian Oldenburg-Land 14-23-4, Florian Oldenburg-Land 14-48-4, Florian Oldenburg-Land 14-52-4, Florian Oldenburg-Land 14-61-4, Florian Oldenburg-Land 14-17-4
Weitere Kräfte: Feuerwehr Groß Mackenstedt, Feuerwehr Havekost-Hengsterholz, Feuerwehr Wildeshausen


Einsatzbericht:

Nachdem die Kräfte aus Prinzhöfte ihren Einsatz beendet hatten, wurden die Feuerwehr Groß Ippener, Harpstedt, Havekost-Hengsterholz und Wildeshausen zu einem LKW-Unfall mit einer eingeklemmten Person und beladenen Gefahrgut (ca. 26 Tonnen heißes Bitumen) auf die Autobahn zwischen Groß Ippener und Wildeshausen alarmiert. Da der genaue Einsatzort nicht festlag, gingen die Feuerwehren an den jeweiligen Auffahrten in Bereitstellung. Nach Rückmeldung der Leitstelle, sollte der Einsatzort in Höhe der Gemeinde Prinzhöfte sein. Von beiden Seiten wurde mit einem Fahrzeug die Autobahn erkundet. Nachdem sich die Fahrzeuge in der Baustelle begegnet waren, stand fest das der Einsatzort zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und Groß Ippener sein muss. Der Rüstwagen aus Harpstedt fuhr daraufhin auf die Autobahn in Richtung Bremen und konnte nach kurzer Zeit den Einsatzort auf der gegenüberliegenden Seite bestätigen. Aufgrund der Rückmeldung der Polizei, dass der Fahrer nicht im Fahrzeug eingeklemmt ist, brachen die Wildeshauser Kräfte den Einsatz ab. Die weiteren Kräfte aus Groß Ippener, Harpstedt und Havekost-Hengsterholz fuhren anschließend bis zur Einsatzstelle durch. Vor Ort wurden noch die restlichen Betriebsstoffe aufgefangen und die Batterie abklemmt, sowie ein kleiner Erdwall errichtet, damit das Bitumen sich nicht weiter ausbreiten konnte. Da die Einsatzstelle im Diepholzer Einsatzgebiet lag wurde die Feuerwehr Groß Mackenstedt sowie die Gefahrgutstaffel Nord vom Landkreis Diepholz nachalarmiert. Nachdem Eintreffen der Diepholzer Kräfte rückten die Oldenburger Einsatzkräfte wieder ab.