Datum: 3. März 2026 um 14:51 Uhr
Alarmierungsart: Vollalarm
Einsatzart: Verkehrsunfall
Einsatzort: A1, Fahrtrichtung Bremen
Einheiten und Fahrzeuge:

Weitere Kräfte: Fernmeldezug LK OL, Feuerwehr Wildeshausen, Malteser Hilfsdienst, Polizei


Einsatzbericht:

Am heutigen Dienstagnachmittag ereignete sich auf der Autobahn A1 zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und dem Autobahndreieck Stuhr ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person noch an der Unfallstelle verstarb.

Um 14:52 Uhr wurden die Feuerwehren Groß Ippener und Harpstedt sowie der Einsatzleitwagen (ELW) aus Wildeshausen und der Fachzug Information und Kommunikation (IuK) des Landkreis Oldenburg mit dem Stichwort „H3 – PKW auf LKW aufgefahren“ alarmiert. Insgesamt rückten 35 Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus.

Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Lage. Ein Pkw war mit der A-Säule unter einen Lkw geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls löste sich das Dach des Fahrzeugs. Der Pkw kam anschließend nach rund 100 Metern auf dem Standstreifen zum Stehen. Zeitgleich mit der Feuerwehr trafen der Rettungsdienst sowie ein Notarzt an der Unfallstelle ein. Für die verunfallte Person kam jedoch jede Hilfe zu spät – es konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Daraufhin konnten die Kräfte aus Wildeshausen sowie der Fachzug IuK ihren Einsatz abbrechen.

Eine besondere Brisanz erhielt der Einsatz dadurch, dass der verunfallte Pkw im Bereich einer Autobahnbrücke zum Stehen gekommen war. Von dort aus bestand die Möglichkeit, dass Schaulustige direkten Blick auf das Unfallwrack hatten. Um dies zu verhindern, positionierten die Einsatzkräfte ihre Fahrzeuge gezielt so, dass die Sicht auf die Unfallstelle versperrt wurde.

Nach Rücksprache mit der Polizei wurde die verstorbene Person aus dem Fahrzeug geborgen und dem Rettungsdienst übergeben.

Im weiteren Verlauf wurde ein Kriseninterventionsteam (KIT) zur Einsatzstelle alarmiert, das sich um die Betreuung von Augenzeugen kümmerte.

Nach Abschluss aller feuerwehrseitigen Maßnahmen konnte die Einsatzstelle nach knapp anderthalb Stunden an die Polizei übergeben und der Einsatz beendet werden.